Wettquoten Europameisterschaft 2026 – wer wo wie viel zahlt
Stand: 17. Oktober 2026 · geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), Stand 02.10.2026

Die Fußball-Europameisterschaft 2028 ist das nächste große Turnier im europäischen Fußball; Austragungsorte sind England, Schottland, Wales und Irland. Wer nach Wettquoten sucht, findet oft Angebote auf Langzeitmärkte oder die Qualifikation. Wie Anbieter diese Quoten bilden, was die Quote über die implizite Wahrscheinlichkeit verrät und welche lizenzierten Buchmacher in Deutschland Wetten auf die kommende EM anbieten dürfen, ist für Spielende zentral. Im Fokus steht dabei die Marge, denn sie steckt in jeder Quote und entscheidet darüber, was von einer scheinbar guten Auszahlung tatsächlich übrig bleibt.
Europameisterschaft 2028 als Ziel der Wettquoten
Kein Turnier im Turnusjahr 2026. Die nächste EM beginnt am 9. Juni 2028 in Cardiff, das Finale ist am 9. Juli 2028 im Wembley-Stadion in London. Gespielt wird mit 24 Mannschaften in sechs Vierergruppen, danach K.-o.-Phase mit Achtelfinale (24.–27. Juni 2028), Viertelfinale (30. Juni und 1. Juli), Halbfinale (4. und 5. Juli) und Finale. Ein Spiel um Platz drei findet nicht statt. Insgesamt stehen 51 Partien auf dem Programm.

Die Qualifikation beginnt deutlich früher. Die Auslosung ist am 6. Dezember 2026 in Belfast, gespielt wird in zwölf Gruppen mit vier oder fünf Teams. Die zwölf Gruppensieger und die acht besten Gruppenzweiten qualifizieren sich direkt. Wer ab dem Turnierjahr auf den Europameister wetten will, bekommt die erste greifbare Quote also schon Monate vor dem Eröffnungsspiel, sobald die Qualifikationsgruppen feststehen.
Was die letzte EM über Favoritenquoten lehrt
Spanien gewann am 14. Juli 2024 im Olympiastadion Berlin das Finale gegen England mit 2:1, der vierte EM-Titel für Spanien. Deutschland war als Gastgeber 2024 schon früh ausgeschieden, was bei der nächsten Auflage die Außenseiterquote der DFB-Elf mitbestimmen dürfte. Sechs Spieler trafen je dreimal: Cody Gakpo, Harry Kane, Georges Mikautadze, Jamal Musiala, Dani Olmo und Ivan Schranz. Insgesamt sahen 2.681.288 Zuschauer die 51 Spiele.

Rekordtorschütze der EM-Geschichte ist Cristiano Ronaldo mit 14 Toren. Die EM wird seit 1960 ausgetragen, alle vier Jahre, Veranstalter ist die UEFA. Das prägt Langzeitwetten: Wer auf einen Torschützenkönig setzt, vergleicht nicht nur Quote und Form, sondern auch die Vorrundengruppe – schwerere Lose bedeuten mehr Spiele nur dann, wenn das Team die K.-o.-Runde erreicht.
Wettquoten auf den Turniersieger, die Gruppe und den Torschützenkönig
Langzeitwetten auf den Europameister öffnen bei lizenzierten Anbietern in der Regel Monate vor dem Turnier, oft schon während der Qualifikation. Die Quote auf Spanien lag vor der EM 2024 am Ende bei rund 5,00, auf England bei etwa 5,50; im Finale standen sich genau diese beiden Mannschaften gegenüber, was die Treffsicherheit der Buchmacher unterstreicht. Solche Werte sind Momentaufnahmen, sie verändern sich mit jedem Spieltag und jeder Verletzungsmeldung.
Wer den Torschützenkönig spielt, braucht eine Mannschaft, die weit kommt. Sechs Treffer in fünf Spielen, wie sie 2024 kein Spieler erreichte, sind selten; drei Tore reichten 2024 für die geteilte Spitze. Die Quote reflektiert die Wahrscheinlichkeit, ein bestimmtes Turnierformat zu überstehen, und nicht nur die Qualität des Stürmers. Auf Gruppensieger und Gruppenausgänge wird in der Regel schon vor der Auslosung gewettet, sobald die Lostöpfe feststehen; die Quoten passen sich an, wenn die konkreten Gruppen ausgelost sind.
Lizenz, Whitelist und die Frage, wer überhaupt wetten darf
In Deutschland regelt seit 1. Juli 2021 der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021) die Sportwetten. Erlaubnis erteilt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit Sitz in Halle (Saale), sie überwacht und sanktioniert. Die offizielle Whitelist nach § 9 Abs. 8 GlüStV ist das einzige Mittel, eine gültige deutsche Sportwetten-Erlaubnis zu prüfen – eine .de-Domain allein beweist gar nichts. Der Snapshot vom 02.10.2026 listet 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis, zwei davon zusätzlich mit Pferdewetten, und drei reine Pferdewetten-Anbieter.
Die Erlaubnis wird für die Domain erteilt, die in der Whitelist steht. Wer unter DAZN Bet spielt, spielt bei der DZBT Operations Limited mit Sitz in Zebbug, Malta – die GGL verzeichnet die Erlaubnis für DAZN Bet seit dem 22. August 2023. Eine Casino- oder Pokererlaubnis derselben Holding gilt nicht fürs Sportwettenangebot. Die Erstlaubnis läuft fünf Jahre, die Whitelist zeigt aber nur Ausstellungsdaten, kein Enddatum. Wer wissen will, ob ein Anbieter aktuell erlaubt ist, schaut in die Whitelist, nicht in ein Impressum.
Wettsteuer: 5,3 % – aber nicht vom Spieler
Die Sportwettensteuer nach §§ 16 ff. RennwLottG beträgt 5,3 % auf die Bemessungsgrundlage „Einsatz abzüglich der Steuer selbst“, das sind rechnerisch rund 5,03 % des gezahlten Betrags. Sie wird vom Veranstalter der Wette geschuldet, nicht vom Spielenden. Ob und wie der Anbieter sie an die Kundschaft weitergibt, ist seine Entscheidung – manche ziehen sie vom Einsatz ab, manche vom Gewinn, manche tragen sie selbst. Die Steuer gilt auch für nicht lizenzierte Anbieter; eine gezahlte Wettsteuer ist kein Beleg für eine deutsche Erlaubnis. Gewinne privater Spielender sind in Deutschland nicht speziell besteuert, doch wer größere Summen bewegt, fragt einen Steuerberater.
Was eine Erlaubnis dem Spielenden bringt
Wer bei einem Whitelist-Anbieter spielt, zahlt in das LUGAS-System ein: Die Limitdatei kappt das anbieterübergreifende Einzahlungslimit auf 1.000 € pro Kalendermonat standardmäßig, die Aktivitätsdatei verhindert paralleles Spielen bei mehreren Anbietern. OASIS ist die Sperrdatei, die bei Anmeldung und Login abgefragt wird; eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, ohne Fristangabe mindestens ein Jahr. Der Panikbutton löst eine 24-Stunden-Sperre aus. Bei nicht lizenzierten Anbietern greift keines dieser Systeme. Gewinne werden erst nach dem offiziellen Spielende ausgezahlt, ein Cash Out ist eine freiwillige Funktion des Anbieters – eine gesetzliche oder GGL-Regel dazu gibt es nicht.
Spielsuchtprävention und Schutzmechanismen rund ums Turnier
Jede Wette auf die EM setzt voraus, dass der Anbieter die Regeln des Glücksspielstaatsvertrags umsetzt. Die Altersgrenze liegt bei 18 Jahren. Jeder Spielende darf nur ein Konto pro Anbieter führen, und vor der vollständigen Verifizierung darf maximal 72 Stunden mit einem 100 €-Einzahlungslimit und ohne Auszahlung gespielt werden. Die Verifizierung umfasst Ausweis, Adresse und Zahlungsmittel.
Das anbieterübergreifende Einzahlungslimit von 1.000 € pro Monat ist die wichtigste Bremse. Es wird über die LUGAS-Limitdatei durchgesetzt. Anbieter dürfen für einzelne Personen ein höheres Limit setzen, bis 10.000 €, und in einer schmalen Gruppe von bis zu 1 % der aktiven Kundschaft zwischen 10.000 € und 30.000 € – aber nur gegen nachweisbaren Einkommens- oder Vermögensnachweis. Eine Selbsterklärung reicht nicht. Eine Senkung greift sofort, eine Anhebung erst nach sieben Tagen Karenzzeit. Zahlungen laufen ausschließlich von einem Konto, das auf den eigenen Namen bei einem Geldwäschegesetz-pflichtigen Institut läuft; Krypto und anonyme Prepaid-Karten sind damit ausgeschlossen.
OASIS, Panikbutton und parallel spielende Konten
Die Sperrdatei OASIS wird bei Registrierung und Login abgefragt. Wer sich selbst sperrt, gibt eine Frist an – mindestens drei Monate, sonst mindestens ein Jahr. Eine Fremdsperre durch Angehörige oder den Anbieter ist möglich. Der Panikbutton sperrt sofort für 24 Stunden und kann mehrfach gedrückt werden. Die Aktivitätsdatei verhindert, dass dieselbe Person zeitgleich bei mehreren Anbietern aktiv ist. Wer bei einem nicht lizenzierten Anbieter spielt, ist an keines dieser Systeme angeschlossen – ein Punkt, der bei großen Turnieren wie einer EM ins Gewicht fällt, weil Werbung und Quoten dort aggressiver ausfallen.
Hilfe bei problematischem Spielverhalten
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) führt unter dem Stichwort „Spielsucht“ Beratungsangebote und eine telefonische Hotline. Die Anbieter selbst verweisen auf ihrer Seite auf entsprechende Stellen. Spielsucht ist kein Randthema bei Großereignissen, sondern die Phase, in der viele erstmals oder wieder intensiver wetten. Wer bemerkt, dass Einsatz, Frequenz oder Verlust nicht mehr zur eigenen Planung passen, sollte die Angebote nutzen – die Sperre über OASIS lässt sich online beantragen, der Panikbutton ist in jedem Whitelist-Konto eingebaut.
Boni, Gratiswetten und Umsatzbedingungen
Ein Bonus ist keine Geschenkquote, sondern eine Wette mit Bedingungen. Was am Ende ausgezahlt wird, entscheidet die Kombination aus Bonusbetrag, Umsatzfaktor, Mindestquote und Frist. Die GGL schreibt zu Boni im Sportwettenbereich nichts vor – anders als etwa bei Werbebeschränkungen – also gilt, was der Anbieter in seinen Bedingungen festlegt.
Der häufigste Fall: Einzahlungsbonus, etwa 100 % auf die erste Einzahlung bis zu einem Höchstbetrag. Der Bonusbetrag wird dem Wettkonto gutgeschrieben, kann aber nicht sofort ausgezahlt werden. Stattdessen verlangt der Anbieter einen Umsatz: Der Bonus muss X-mal zu einer Mindestquote von Y innerhalb von Z Tagen durchgespielt werden, bevor eine Auszahlung möglich ist. Ein Beispiel: 100 € Bonus, 5-facher Umsatz, Mindestquote 1,80, 30 Tage Frist. Dann müssen 500 € zu Quote 1,80 oder höher umgesetzt werden, bevor der Bonus und die damit erzielten Gewinne ausgezahlt werden.
Gratiswetten – die Sache mit dem Einsatz
Eine Gratiswette (Freebet, Freiwette) wird gutgeschrieben, der Einsatz wird bei einem Gewinn in der Regel nicht zurückgezahlt. Wer eine 10 €-Gratiswette zu Quote 3,00 platziert und gewinnt, bekommt 20 € ausgezahlt, nicht 30 €. Das unterscheidet die Gratiswette von einer risikofreien Wette, die als Echtgeld refundiert wird – und von einem Echtgeld-Gutschein. Manche Anbieter erlauben den Gewinn aus der Gratiswette sofort auszuzahlen, andere knüpfen ihn an einen erneuten Umsatz. Wer eine Gratiswette annimmt, sollte die Bedingungen lesen, weil der Mechanismus „Einsatz weg“ für sich genommen die Hälfte des Wertes auffrisst.
Was der Werbetext verschweigt
„100 % Bonus“ liest sich wie ein Verdoppelungsversprechen, ist aber an die Auszahlungsbedingungen gekoppelt. „Risikofrei“ klingt nach nichts zu verlieren, beschreibt aber eine Gratiswette als Refund, nicht eine Geld-zurück-Garantie. „Boosted Odds“ versprechen mehr, sind aber an ein Marktsegment gebunden und oft nur für Bestandskundinnen und -kunden verfügbar. „Beste Quoten“ ist eine Behauptung, die nur für einen bestimmten Studienzeitraum und eine bestimmte Sportauswahl belegt ist. Wer ein Angebot annimmt, ohne die Mindestquote und die Frist zu prüfen, verspielt es meist durch das erste Spiel, das unter der Mindestquote endet.
Wett-Apps: Quoten unterwegs, Bedingungen gleich
Die App eines Whitelist-Anbieters zeigt dieselben Quoten wie die Webseite. Die Verifizierung läuft gleich, das Einzahlungslimit gilt gleich, OASIS und LUGAS greifen in der App wie auf dem Desktop. Eine separate „App-Quote“ gibt es nicht, was sich unterscheidet, ist die Bedienung. Livewetten brauchen eine schnelle Reaktion, und da zählt jede Sekunde zwischen Quotenänderung und Tipp.
Bei der „Betano Sportwetten und Slots“-App im Apple App Store beschreibt der Anbieter einen Bet Builder, der mehrere Märkte eines Spiels kombiniert, einen Cash Out und Live-Streaming unter anderem von LaLiga, FA Cup, Tennis-Grand-Slams, NBA, EuroLeague und NFL. Bei Betway ist der Cash Out über ein grünes Symbol unter „Meine Wetten“ erreichbar, ausgezahlt wird der gesamte Betrag oder ein Teil; der Wettkonfigurator „Konfigurator+“ kombiniert Auswahlen aus verschiedenen Partien. Solche Funktionen sind App-Features, keine Quotenmerkmale.
Was eine App leisten muss
Verifizierung und Auszahlung müssen in der App funktionieren, sonst ist sie kein vollwertiger Zugang zum Anbieter. Die meisten Whitelist-Anbieter bieten iOS- und Android-Apps, manche eine mobile Webseite statt einer nativen App. Die GGL verlangt keine eigene App, sie verlangt aber, dass der gesamte Funktionsumfang auch unterwegs erreichbar ist. Wer eine App aus einem App-Store lädt, sollte prüfen, dass der Anbieter tatsächlich in der Whitelist steht, weil Stores auch Anbieter listen, die keine deutsche Erlaubnis haben.
Livewetten und Cash Out während der EM-Spiele
Livewetten sind während eines EM-Spiels nur auf das Endergebnis und auf das nächste Tor erlaubt. Tore fallen selten genug, um diese Wette zuzulassen. Andere In-Play-Märkte – nächste Ecke, nächste gelbe Karte, nächster Einwurf – sind in Deutschland nicht erlaubt. Die Auswahl schrumpft damit drastisch gegenüber dem, was internationale Anbieter zeigen. Wer aus Spanien, Italien oder Großbritannien auf EM-Spiele wettet, hat mehr Märkte; wer in Deutschland spielt, hat die deutsche Beschränkung.
Der Cash Out ist eine Funktion des Anbieters, kein gesetzlicher Anspruch. Wer eine Wette platziert und vor dem Spielende aussteigen will, bekommt vom Anbieter einen Betrag angeboten, der unter dem liegt, was ein Durchhalten einbringen würde. Der Anbieter kalkuliert seine Marge in den Cash-Out-Wert ein. Cash Out lohnt sich für Spielende, die ein Risiko absichern wollen, etwa eine Kombiwette, die noch eine Partie braucht; Cash Out ist kein Werkzeug, um „sicher Gewinn mitzunehmen“, weil der angebotene Wert immer unter dem Marktwert liegt.
Warum Livewetten teurer sind
Die Marge auf In-Play-Quoten ist tendenziell höher als auf Pre-Match-Quoten, weil der Anbieter das Risiko der schnellen Quotenanpassung einpreist. Bei einem Großereignis wie einem EM-Spiel ist der In-Play-Markt groß genug, dass die Marge nicht extrem ausufert; bei kleineren Spielen kann sie es. Wer Live wetten will, vergleicht die Quotenbewegung: Sinkt die Quote auf den Favoriten nach dem 0:1, ist die Marge häufig höher als vor dem Spiel, weil der Anbieter das Ungleichgewicht zwischen den Wettenden einpreist.
Wettquoten, Marge und implizite Wahrscheinlichkeit
Die Quote, die der Anbieter zeigt, ist keine Prognose, sondern ein Preis, der eine Marge enthält. Aus der Quote lässt sich die implizite Wahrscheinlichkeit herleiten: 1 / Quote, also 1 / 2,10 ≈ 47,6 %. Bei einem Drei-Wege-Markt wie 1X2 addieren sich die impliziten Wahrscheinlichkeiten aller drei Ausgänge auf über 100 %, die Differenz ist die Marge. Je näher die Summe an 100 % liegt, desto fairer der Markt.
Beispiel mit den Quoten 2,10 / 3,40 / 3,60: Die impliziten Wahrscheinlichkeiten sind 47,6 %, 29,4 % und 27,8 %, in der Summe 104,8 %. Die Auszahlungsquote dieses Marktes ist 1 / 1,048 = 95,4 %, die Marge 4,6 %. Bei 1,90 / 3,30 / 3,80 ergäbe sich 52,6 % + 30,3 % + 26,3 % = 109,2 %, Auszahlungsquote 91,6 %, Marge 8,4 % – der gleiche Markt, aber mit deutlich höherem Buchmacherabschlag. Wer Quoten vergleicht, vergleicht also die Margen, nicht die Einzelwerte.
Was eine Marge von 4–6 % konkret bedeutet
Bei einer Marge von 4,6 % auf einem Drei-Wege-Markt zahlt der Anbieter von 100 € Einsatz 95,4 € an die Gewinnerseite aus, behält 4,6 € im Schnitt. Das klingt wenig, heißt aber: Über 1.000 platzierte Wetten zu gleichen Bedingungen verlieren Spielende 46 € an die Marge, ohne dass eine einzelne Wette „falsch“ gewesen sein muss. Bei einer Marge von 8,4 % sind es 84 € auf 1.000 Wetten. Eine niedrige Marge ist ein klarer Hinweis auf ein faires Angebot; sie ist aber nicht das einzige Kriterium, weil ein Anbieter mit niedriger Marge bei Sportarten, die er schwächer quotiert, an anderer Stelle wieder zuschlagen kann.
Wettsteuer in der Quotenrechnung
Die Wettsteuer von 5,3 % auf die Bemessungsgrundlage Einsatz minus Steuer wirkt wie eine zusätzliche Marge, wenn der Anbieter sie vom Einsatz oder Gewinn abzieht. Bei einem Anbieter, der die Steuer trägt, ist die ausgewiesene Quote die Nettomarge; bei einem, der sie vom Einsatz abzieht, ist die Bruttomarge des Marktes höher als die ausgewiesene Quote vermuten lässt. Anbieter werben mit „0 % Wettsteuer“, wenn sie die Steuer selbst tragen – das ist ein Kostenargument, das die Marge nicht aufhebt. Wer Anbieter vergleicht, rechnet am besten beide Größen zusammen: Marge plus Wettsteuer-Modell.
Wetttypen rund um die EM
Einzelwette, Kombiwette, Systemwette – die Grundtypen sind überall gleich. Die Einzelwette ist ein Tipp auf ein Ereignis, die Kombiwette multipliziert die Quoten mehrerer Tipps, die Systemwette kombiniert so, dass auch bei einem falschen Tipp ein Teil der Kombinationen gewinnt. Bei einer Kombiwette aus drei Tipps zu Quoten 2,10, 1,80 und 2,50 ergibt sich eine Gesamtquote von 9,45. Die Marge der drei Einzelmärkte multipliziert sich nicht einfach, sie addiert sich über die impliziten Wahrscheinlichkeiten.
Langzeitwetten sind eine eigene Kategorie: Turniersieger, Gruppensieger, Torschützenkönig, „Erreicht das Halbfinale“. Sie werden oft Monate vor dem Turnier angeboten, ihre Quoten verändern sich mit dem Turnierverlauf. Die Marge bei Langzeitwetten ist in der Regel höher als bei Einzelwetten, weil der Markt weniger liquide ist. Wer auf den Europameister setzt, akzeptiert diese Marge – ein Preisvergleich zwischen Anbietern lohnt besonders.
Handicap, Über/Unter und Torschützen
Das asiatische Handicap ist bei lizenzierten deutschen Anbietern in der Regel nicht oder nur eingeschränkt verfügbar; europäisches Handicap (zum Beispiel -1 für die Heimmannschaft) ist Standard. Über/Unter 2,5 Tore ist die populärste Variante, sie funktioniert unabhängig vom Ergebnis. Torschützenwetten gibt es auf den ersten Torschützen, den letzten Torschützen und „jederzeitiger Torschütze“ – die Marge variiert, die Verfügbarkeit auch. Bei großen Turnieren sind diese Märkte breit, bei kleinen Spielen schmal.
Zehn lizenzierte Anbieter für die nächste EM
Die folgende Auswahl beschränkt sich auf Anbieter, die am 02.10.2026 mit einer Sportwetten-Erlaubnis auf der Whitelist der GGL standen. Die Tabelle führt die Marke, den Status auf der Whitelist und das Datum der Ersterlaubnis – die Wettquoten selbst schwanken je nach Markt und Zeitpunkt und gehören nicht in eine Vergleichstabelle.
| Marke | GGL-Whitelist-Status und Erlaubnisinhaber | Sportwetten-Erlaubnis seit |
|---|---|---|
| Betano | Whitelist-Eintrag für Betano.de, Inhaberin Betkick Sportsbetting Limited | 19.02.2021 |
| Betway | Whitelist-Eintrag für Betway.de, Inhaberin Betway Limited | 09.03.2021 |
| bwin | Whitelist-Eintrag für Bwin.de, Inhaberin bwin (Deutschland) Limited | 09.10.2020 |
| DAZN Bet | Whitelist-Eintrag für DAZN Bet, Inhaberin DZBT Operations Limited | 22.08.2023 |
| NEO.bet | Whitelist-Eintrag für NEO.bet, Inhaberin Greenvest Betting Limited | 09.10.2020 |
| bpremium | Whitelist-Eintrag für Bpremium.de, Inhaberin Ladbrokes (Deutschland) Ltd | 09.10.2020 |
| bet365 | Whitelist-Eintrag für Bet365.de, Inhaberin Hillside (Europe) ENC | 09.10.2020 |
| bet-at-home | Whitelist-Eintrag für Bet-at-home.de, Inhaberin Bet-at-home.com Internet Limited | 02.11.2020 |
| Winamax | Whitelist-Eintrag für Winamax.de, Inhaberin WINAMAX (Société anonyme) | 29.06.2021 |
| Bet3000 | Whitelist-Eintrag für Bet3000.de, Inhaberin I.B.C. Sportsbetting Limited | 22.04.2026 |
Was die Tabelle nicht zeigt: die Quoten selbst, das Livewetten-Angebot, die Bonusstrukturen und die App-Qualität. Diese Aspekte stehen in den folgenden Abschnitten zu jedem Anbieter.
Betano
Betano gehört zu den Anbietern, die früh eine deutsche Erlaubnis bekommen haben (Ersterlaubnis 19.02.2021, Folgeerlaubnis 16.12.2022) und steht mit Betano.de auf der Whitelist. Die App bietet einen Bet Builder für die Kombination mehrerer Märkte eines Spiels, Cash Out und Live-Streaming bei internationalen Top-Ligen. Für die EM 2028 bedeutet das: Spielerinnen und Spieler können Märkte wie „Torschütze + Ergebnis“ kombinieren und während des Spiels aussteigen, wenn die Wette kippt. Die Marge bei großen Fußballmärkten liegt im wettbewerbsüblichen Bereich, ohne dass eine konkrete Quote bestätigt ist.
Vorteil: Solider Funktionsumfang für Spielende, die Live-Streaming und Cash Out erwarten. Nachteil: Wer ohne Identitätsprüfung spielen will, ist hier falsch, weil die vollständige Verifizierung Pflicht ist. Für wen es passt: Fußballfans, die Live-Übertragungen im Wettkonto schätzen und bereit sind, vor der ersten Auszahlung den Ausweis hochzuladen.
Betway
Betway ist mit der Ersterlaubnis vom 09.03.2021 ebenfalls früh auf der Whitelist, die Folgeerlaubnis datiert auf 23.12.2022. Der Cash Out ist in der App klar markiert: ein grünes Symbol unter „Meine Wetten“, der angebotene Wert sichtbar, Auszahlung des Gesamtbetrags oder eines Teils möglich. Der „Konfigurator+“ kombiniert Auswahlen aus verschiedenen Spielen zu einer Wette, was die EM 2028 interessant macht, weil sich so etwa ein Tipp auf den Gruppensieger eines Spieltags mit dem Tipp auf das Parallelspiel verbinden lässt.
Vorteil: Konfigurator+ ist für Mehrtages-Kombinationen selten. Nachteil: Wer den Konfigurator nicht nutzt, zahlt auf das reguläre Sortiment die übliche Marge. Ein Angebot für Spielende, die gerne verschiedene Partien zu einer Wette bündeln.
bwin
bwin gehört zu den Marken, die das deutsche Sportwetten-Geschäft über Jahrzehnte geprägt haben, mit Ersterlaubnis 09.10.2020 und Folgeerlaubnis 23.12.2022. Die Marke steht im Mainstream-Segment, das Wettprogramm deckt Fußball in der Breite ab, inklusive Gruppenphasen und K.-o.-Spielen einer EM. Die Marge auf Standardmärkten ist wettbewerbsfähig; auf Randmärkten kann sie ausufern. Livewetten sind auf das beschränkt, was die GGL erlaubt, also Ergebnis und nächstes Tor.
Vorteil: Bekannte Marke mit breitem Wettprogramm, oft auch Sonderwetten auf Turnierereignisse. Nachteil: Wer auf der Suche nach einem exotischen Markt ist, wird bei bwin seltener fündig als bei Nischenanbietern. Für wen es passt: Standardfußball-Wettende, die einen verlässlichen Anbieter mit breitem Programm suchen.
DAZN Bet
DAZN Bet ist mit Ersterlaubnis 22.08.2023 einer der jüngeren Einträge auf der Whitelist. Die Verbindung zur DAZN-Sportplattform bringt Live-Streams von Fußball, NBA und NFL ins Wettkonto, was die EM 2028 ergänzt, weil parallel zu den EM-Spielen andere Sportarten laufen. Das Wettprogramm ist im Aufbau, die Tiefe der Märkte schwankt je nach Sportart. Die Marke richtet sich an Spielende, die Streaming und Wette in einer Oberfläche verbinden wollen.
Vorteil: Bündelung von DAZN-Streams und Wette in einer App. Nachteil: Die Marktbreite ist noch nicht mit den etablierten Anbietern vergleichbar. Für wen es passt: DAZN-Abonnentinnen und -Abonnenten, die Sport live schauen und parallel tippen wollen.
NEO.bet
NEO.bet ist seit 09.10.2020 mit einer Ersterlaubnis auf der Whitelist, die Folgeerlaubnis datiert auf 22.12.2022. Der Anbieter positioniert sich im deutschen Markt als Alternative zu den internationalen Marken, mit Fokus auf Fußball und einer Marge, die im Mittelfeld liegt. Die App ist funktional, Cash Out ist verfügbar, ein Wettkonfigurator für einzelne Spiele ist Teil des Angebots. Für eine EM 2028 spricht der Anbieter Spielende an, die weniger Markenpräsenz erwarten und einen deutsch lizenzierten Hintergrund schätzen.
Vorteil: Deutsche Lizenz, schmaler, aber gepflegter Auftritt. Nachteil: Wer auf der Suche nach Sonderaktionen zu Großereignissen ist, wird weniger finden als bei bwin oder Betano. Diese Marke ist besonders für diejenigen interessant, die eine unaufgeregte Wettumgebung schätzen.
bpremium
bpremium wird von der Ladbrokes (Deutschland) Ltd. betrieben, mit Sitz in Gzira, Malta, Ersterlaubnis 09.10.2020, Folgeerlaubnis 21.12.2022. Die Marke gehört zum Entain-Konzern, der auch bwin und Ladbrokes international betreibt. Das Wettprogramm ist auf den britischen Fußballmarkt ausgerichtet, was sich in der Tiefe der englischen Ligen niederschlägt. Für die EM 2028 ist das weniger entscheidend, weil das Turnierprogramm ohnehin breit abgedeckt wird.
Vorteil: Englischer Fußball in großer Tiefe, solide Margen. Nachteil: Weniger prominente Marke in Deutschland, geringere Werbepräsenz. Für wen es passt: Spielende, die Premier-League- und Championship-Märkte mögen und die deutsche Erlaubnis als Vertrauensmerkmal sehen.
bet365
bet365 ist eine der größten Sportwetten-Marken weltweit, in Deutschland mit Ersterlaubnis 09.10.2020 und Folgeerlaubnis 27.12.2022 auf der Whitelist. Der Anbieter steht für ein tiefes Wettprogramm, eine wettbewerbsfähige Marge und eine App, die Livewetten in Echtzeit abbildet. Cash Out, Wettkonfigurator und Live-Streaming sind Standard, bei Großereignissen wie einer EM auch mit ergänzenden Märkten. Die Marke eignet sich für Spielende, die maximale Marktbreite erwarten.
Vorteil: Marktbreite, Wettkonfigurator, Live-Streaming in der App. Nachteil: Die App kann für Einsteiger überladen wirken. Für wen es passt: Erfahrene Spielende, die eine Marke mit dem breitesten Programm und einer im Schnitt niedrigen Marge suchen.
bet-at-home
bet-at-home gehört zu den österreichisch geprägten Anbietern mit langer Geschichte, Ersterlaubnis 02.11.2020, Folgeerlaubnis 22.12.2022. Die Marke positioniert sich im unteren Preissegment, die Quoten sind solide, das Programm konzentriert sich auf die populären Sportarten. Für die EM 2028 bedeutet das: Standardmärkte und Langzeitwetten, weniger Tiefe bei Randsportarten. Die Marge ist auf Hauptmärkten wettbewerbsfähig.
Vorteil: Eingeführte Marke mit deutschem Whitelist-Status. Nachteil: Weniger Live-Streaming und weniger Sonderfunktionen als bei den größeren Wettbewerbern. Für wen es passt: Gelegenheitsspielende, die auf Hauptmärkte setzen und keine App-exklusiven Features brauchen.
Winamax
Winamax ist mit Ersterlaubnis 29.06.2021 auf der Whitelist, Folgeerlaubnis 08.12.2022. Die Marke stammt aus Frankreich und ist in Deutschland mit dem Slogan „0 % Wettsteuer und die besten Quoten“ aufgefallen. Der Slogan verweist auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen in Fußball, Tennis und Handball zwischen dem 01.04.2025 und dem 30.08.2025, nach der Winamax bei 45 % der untersuchten Quoten auf Platz eins lag. Die Live-Streams bei Winamax TV decken La Liga, Serie A, Ligue 1, Primeira Liga, Eredivisie, MLS, die vier Grand-Slam-Turniere, alle ATP- und WTA-Turniere sowie NBA und NFL ab.
Vorteil: Trägt die Wettsteuer selbst, eigenes Live-Streaming-Angebot. Nachteil: Die „besten Quoten“-Aussage ist eine Werbeaussage und auf den Studienzeitraum beschränkt. Eine Option für all jene, denen die Steuerbefreiung wichtiger ist als das ganz große Wettprogramm.
Bet3000
Bet3000 ist mit Ersterlaubnis 22.04.2026 der jüngste Eintrag in dieser Auswahl. Die Marke gehört zur I.B.C. Sportsbetting Limited mit Sitz in Sliema, Malta. Der Anbieter positioniert sich als klassischer deutscher Wettanbieter, mit Schwerpunkt auf Fußball und Pferdewetten. Die Marge ist auf Hauptmärkten solide, das Programm ist nicht so breit wie bei internationalen Marken. Für die EM 2028 ist die Marke eine Option für Spielende, die einen neueren Whitelist-Eintrag suchen.
Vorteil: Junge Erlaubnis, deutscher Marktauftritt. Nachteil: Kürzere Marktpräsenz in Deutschland als die etablierten Marken. Für wen es passt: Spielende, die einen neueren lizenzierten Anbieter ausprobieren wollen und einen klassischen Auftritt schätzen.
Häufige Fragen
Findet in diesem Jahr eine Fußball-Europameisterschaft statt und wann ist die nächste?
Nein, in diesem Jahr findet keine EM statt. Die letzte Fußball-Europameisterschaft war EM 2024 in Deutschland vom 14. Juni bis 14. Juli 2024, die nächste ist EM 2028 vom 9. Juni bis 9. Juli 2028 in England, Schottland, Wales und Irland. Die Qualifikationsauslosung für 2028 ist am 6. Dezember 2026 in Belfast.
Wo wird die EM 2028 ausgetragen und wie ist der Turnierplan aufgebaut?
Die EM 2028 spielen 24 Mannschaften in sechs Vierergruppen, danach folgen Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Eröffnungsspiel ist am 9. Juni 2028 in Cardiff, das Finale am 9. Juli 2028 im Wembley-Stadion in London. Ein Spiel um Platz drei findet nicht statt, insgesamt sind 51 Partien vorgesehen.
Wie lassen sich Langzeitquoten auf den Europameister lesen?
Eine Quote von 5,00 auf einen Sieger bedeutet eine implizite Wahrscheinlichkeit von 20 %, eine Quote von 10,00 entspricht 10 %. Bei mehreren Kandidaten addieren sich die impliziten Wahrscheinlichkeiten auf über 100 %, die Differenz ist die Marge des Anbieters. Langzeitquoten verändern sich mit dem Turnierverlauf, jeder Spieltag verschiebt das Bild.
Wer gewann die EM 2024 und was lässt sich daraus für Favoritenquoten ableiten?
Spanien gewann das Finale am 14. Juli 2024 im Olympiastadion Berlin mit 2:1 gegen England und holte den vierten EM-Titel. Sechs Spieler trafen je dreimal, die Gesamtzuschauerzahl lag bei 2.681.288. Für die nächste EM bedeutet das: Spanien geht als Titelverteidiger mit einer niedrigeren Quote ins Turnier als vor 2024, die Außenseiterquoten verschieben sich entsprechend.
Welche Livewetten sind bei Turnierspielen in Deutschland erlaubt?
Livewetten sind während eines laufenden Spiels nur auf das Endergebnis und auf seltene Ereignisse wie das nächste Tor erlaubt. Im Fußball ist das nächste Tor gestattet, im Tennis der nächste Satz, im Basketball weder der nächste Korb noch das nächste Viertel. Wetten auf nächste Ecke, nächste gelbe Karte oder nächste Einwürfe sind in Deutschland nicht erlaubt. Cash Out ist eine freiwillige Funktion des Anbieters, keine Pflicht.
Woran lässt sich erkennen, ob ein Wettanbieter für die EM eine deutsche Erlaubnis hat?
Die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ist das einzige verlässliche Mittel. Der Snapshot vom 02.10.2026 führt die erlaubten Domains, die Inhaber und das Datum der Ersterlaubnis. Eine .de-Domain allein beweist nichts, eine Casino-Erlaubnis derselben Holding deckt das Sportwetten-Angebot nicht ab, und eine ausländische Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan hat in Deutschland keine Gültigkeit.
Was darf live gewettet werden?
Livewetten sind während eines laufenden Spiels nach § 21 Abs. 4 GlüStV nur auf das Endergebnis und auf seltene Ereignisse wie das nächste Tor erlaubt. Fußball: nächstes Tor ja, nächste Ecke nein. Tennis: nächster Satz ja, nächster Punkt nein. Basketball: nächster Korb nein, weil Körbe zu häufig fallen. Diese Beschränkung gilt für lizenzierte Anbieter, die im Sportwettprogramm nach § 21 Abs. 5 nur erlaubte Wetttypen zeigen. Ausgeschlossen sind Wetten auf Spiele mit überwiegend Minderjährigen oder Amateuren – die GGL ordnet Herren-Fußball unterhalb der 3. Liga als Amateurbereich ein. Auf E-Sports darf in Deutschland nicht gewettet werden, weil E-Sports nicht als Sport anerkannt ist. Auf politische oder gesellschaftliche Ereignisse ebenfalls nicht.
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